Nathan Gray, von Wölfen und baptistischen Riten - die erste Solo EP

Ich bin leider immer so unendlich erwartungsvoll, wenn es um meine Helden geht.


Besonders, wenn es um die Helden geht, die ich schon lange auf den Schild hebe und deren Werk mir, jenseits von einer guten Zeit und cooler Musik, WIRKLICH etwas bedeutet! Und wie bereits bei der BOYSETSFIRE-Reunion und den unfassbar genialen, letztjährigen Geburtstagskonzerten, hält Nathan Gray hier alles, was das Fanherz erwartet. 



Ich bin mittlerweile 43 Jahre alt und an Nathan Gray, an BOYSETSFIRE und auch an I AM HERESY spüre ich immer wieder, was es bedeutet, ein Fan zu sein! Ich liebe diese kleine, 4 Song umfassende Scheibe jetzt schon, und entgegen so vieler Meinungen finde ich nicht, dass sich dieses Material grundsätzlich von den beiden Hauptbands unterscheidet. Klar, stilistisch drängeln sich hier Indie, Postrock, Ambient und Electronic ganz klar vor den wundervollen Hardcore und den scharfen Metal. Aber: waren es nicht auch bei BOYSETSFIRE schon immer die Momente der Ruhe, der Zerbrechlichkeit, der Melancholie, die die brutalen Passagen erst ermöglicht haben? 

Vielmehr sind es die Stimme, die Melodie, der Text von Nathan Gray, die alles zusammen halten, es zu etwas Besonderem machen! 5 Sterne für eine tolle EP, der bitte, bitte ganz viele Songs nachfolgen mögen!

Sphärisch, dicht, intim, zum die Tränen in die Augen treiben - vor Glück! Danke!



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