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Eine kleine ergänzende Richtigstellung nach 7 Tagen Praxistest:
Ich muss meine vor einer Woche spontan wirklich schlechte Meinung zur Pokémon Go Plus ein klein wenig ins Positive korrigieren.
Ja okay, das billige Plastikteilchen ist immer noch ein ... na, billiges Plastikteilchen. Und ja, es funktioniert immer noch nicht reibungslos. Ständig reißt die Verbindung zum Smartphone ab und die App muss teilweise neu gestartet werden, damit sie wieder zustande kommt. Außerdem reagiert sie gerade beim Fahren auf Pokestops zu spät, so dass kein Loot eingesammelt werden kann.
ABER – es gibt sie, die Pluspunkte:
-> PLUS 1 – Laufen lohnt sich
Ich trage die Pokémon Go Plus in der Tat täglich und muss sagen: das wirklich geile und antreibende Feature, ist das Kilometerzählen auch bei nicht eingeschaltetem Bildschirm. Ob Kilometer fürs Ei oder für den jeweiligen Buddy. Ich brauche für ein 10 Kilometer-Ei nur noch knapp 1 Tag. Und das ist nun wirklich ein Beschleuniger.
-> PLUS 2 – Die Früherkennung
Zudem verpasst man halt kein einziges Pokémon mehr, weil man durch die PGP durch sanftes, illuminiertes Vibrieren bereits kurz vor dem eigentlichen Auftauchen des Monsters, auf sein Erscheinen vorbereitet wird.
-> PLUS 3 – Gewusst wo
Ebenfalls gut ist die punktgenaue Angabe, wo das Pokémon erscheint. So kann man sich mit ein paar Schritten in die Richtung doch das eine oder andere Monster mehr einsacken. Der subjektive Eindruck, dass mit Tragen der PGP schlicht mehr Pokémons auftauchen, kann nicht wirklich verifiziert werden.
-> PLUS 4 – Zeit ist Geld ist Loot
Schlussendlich ist es ein wahrer Komfort und Spielvorteil, wenn man sich - wie ich - glücklich schätzen kann, weil man sich dauerhaft in Reichweite eines Pokestops befindet, so dass man im Grunde alle paar Minuten, mittels beiläufigen Drucks auf den blau leuchtenden Knopf, sein Loot und somit wertvolle Punkte einsammeln kann.
Ob einem das nun alles 45 Euro Wert ist, muss natürlich immer noch jeder selbst entscheiden. Ich persönlich habe die Entscheidung - trotz fortwährender Zweifel und Unzulänglichkeiten - (noch) nicht bereut.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was man im Hause Niantic noch so an Verbesserungen der oben bereits kritisierten Zustände, mit zukünftigen Updates heraus hauen wird.
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Weiterlesen:
POKEMON GO PLUS – IN DER PRAXIS EHER MINUS
Pokémon Go(es not so good with) Plus.
So der allererste Eindruck des neuen Handgelenkgadgets von Niantic. Das kleine Plus entpuppt sich auf den ersten Blick eher als Minus. Bevor ich mich in Abhandlungen verliere, ob es wirklich einen Sinn ergibt, ein Stück billigstes Plastik mit Bluetooth-Funktion für den Minimumpreis von 45 Euro zu erwerben, nur um dafür einen einzigen Knopf am Handgelenk zu tragen, der einem die Bedienung eines Smartphonespiels zu verkomfortabilisieren erlaubt, schicke ich vorweg: ich wurde ja nicht gezwungen, ich habe es freiwillig und voller Vorfreude erworben.
Das wundersame Dingen ist von billigster Verarbeitung und wird wahlweise getragen wie eine Uhr oder wie eine Brosche an Hemd oder Jacke und bietet in der Optik des Pokémon Go-Logos lediglich einen kleinen, runden LED-illuminisierten Knopf, der je nach Ereignis im Spiel in Grün, Rot, Blau, Gelb, Weiß oder kunterbunt leuchtet. Dazu gibt es einen Vibratiosalarm, der einen überhaupt erst einmal zum "Gerät" schauen lässt.
In der Theorie klang es bereits etwas dürftig, zumal man lediglich Pokestops bedienen (bei blauem Licht), Pokémons die man bereits im Pokedex hat einzufangen versuchen (bei grünem Licht) oder dasselbe mit unbekannten Pokémons (bei gelbem Licht) versuchen kann.
In der Praxis erweist sich das schlichte Plastik dann zudem noch als extrem ärgerlich. Betätigt man nämlich den Knopf, um ein Pokémon in der Nähe zu fangen, hat man genau einen Versuch. Blinkt der Knopf nach diesem nicht kunterbunt sondern rot, ist das Tierchen schlicht weg. Abgesehen davon, kann man auch keine Pokebälle auswählen, sondern wirft blind. Absolutes fail.
Was noch auffällt ist, dass die Verbindung zwischen App und Gerät nicht wirklich stabil ist. Viel zu oft bemerkt man im Test, dass das kleine Icon auf dem Spielscreen plötzlich dunkel wird, was den Verlust der Connection anzeigt.
Ein Sonder-Buck - allerhöchsten Nervfaktors - ist noch dazu, dass sich die Verbindung zwischen App und Gerät jedesmal trennt, wenn man ein Pokémon dann via Smartphone gefangen hat. Zumindest auf Android. Ich hoffe, das wird gefixt mit dem nächsten Update.
Das wirkliche Plus sehe ich eigentlich ausschließlich darin, dass Pokestops mühelos und ohne Aufwand geplündert werden können und man zudem halt jederzeit mitbekommt, wenn ein Pokémon in der Nähe ist, ohne aufs Display schauen zu müssen - was natürlich auch wertvolle Akkuzeit spart.
Alles in allem ist das Poémon Go Plus-Gadget noch etwas schlechter als ohnenhin schon erwartet. Ich bin zwar noch nicht so genervt, dass ich es postwendend zurück sende, dazu ist die gerade erwähnte Pokestop-Funktion einfach auch wieder zu praktisch, aber wenn das Preis-Niveau nicht rapide sinkt, wird das Dingen ein Flop.
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