Energie – Eure freundlichen PORTERs von nebenan.
Energie – Eure freundlichen PORTERs von nebenan.
Auf www.startnext.com/porter-genosha läuft ab sofort das Crowdfunding zu unserem neuen Album.
je nach Möglichkeit eins von über 20 Dankeschöns für Eure Hilfe aussuchen,
wenn wir unser Ziel erreichen, bekommt Ihr es Freihaus,
wenn nicht, sofort Euer Geld zurück.
Absolut ohne Risiko.
Eure freundlichen PORTERs von nebenan.
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PORTER - die seit 2001 bestehende Kult-Alternativerockband aus Witten, Dortmund und Essen - holt aus zum nächsten Kapitel. Nach 4 selbst produzierten EPs und dem Überraschungsalbum "WOLKENSTEIN" von 2013, folgt 2016 der nächste Streich, der auf den Namen - Katze komm aus dem Sack - "GENOSHA" hören wird. Ein professionelles Album einer Band wie PORTER - VON Musikfans FÜR Musikfans - kann heutzutage nur via Crowdfunding funktionieren. Unser Traum liegt einmal mehr in Euren Händen.
Heute, im April 2015, ist es an der Zeit, die Vergegenwärtigung dieses Glück einmal mehr aufzufrischen. Auch Revuen müssen passiert werden wie Tomaten. Nachdem wir 2012 ein äußerst erfolgreiches Crowdfunding hingelegt hatten, waren wir 2013 in der Lage, nach über 10 Jahren des Bestehens dieses Aggregatzustandes namens PORTER, also 4 veröffentlichter EPs, unzähliger Konzerte und tausender absolut geiler Momente endlich unser erstes vollwertiges Album "WOLKENSTEIN" aufzunehmen.
Allesamt musikalisch auch vor PORTER nicht unbeleckt und durchaus - ich zitiere Danny Glover alias Roger Murthaugh in Letheal Weapon - "schon zu alt für diesen Scheiß", starteten wir mit "WOLKENSTEIN" so eine Art zweiten Frühling. Der Elan war zurück, den Arsch hoch zu kriegen, die Ideen für geile Songs flogen uns plötzlich wieder sogar unter Zeitdruck zu und mit dem Umzug in unser ehemaliges Stammstudio als ständigen Proberaum machten wir einen verdammt wichtigen Schritt hin zu einer lebenswerten, gemütlichen und kreativen Homebase im Herzen des Dortmunder Nordens.
Alles war schön, alles war gut. Dann, kurz nach einem Akustik-Gig im April 2014, traf uns ein sehr persönliches Ereignis wie aus heiterem Himmel und schoss uns erst einmal aus allen Umlaufbahnen, alles was war, alles was wir hatten war plötzlich egal, alles was wir als wichtig empfanden, war genau das aus gutem Grund eben nicht mehr.
Wir haben auf unseren CDs immer schon den Verweis gehabt, dass PORTER Christian Schwarz, Lars Daum, Frank Stewen, Volker Fabiunke und Markus G. Sänger sind, waren und immer sein werden. Und auch ohne dass wir diese berühmten fünf Band-Freunde sind, ist es doch immer klar gewesen, dass diese Band in dem Moment aufhören würde zu existieren, da einer von uns - egal wer - nicht mehr dabei ist. Da spielt es keine Rolle, ob höhere Gewalt im Spiel ist und ein Fünftel auch ohne seinen Willen plötzlich weg wäre.
Die Wahrheit dieses Statements hat sich uns allen im letzten Jahr schmerzhaft gezeigt. Es stand kurz vor knapp, dass diese Band aufgrund der Ereignisse Geschichte gewesen wäre. Machen wir es kurz - es ist nicht so gekommen, und das ist alleine der Kraft eines Menschen geschuldet, der in diesem Jahr mehr Eier bewiesen hat, als es nötig sein sollte.
Wir haben in den letzten Jahren gemerkt, dass wir nicht unbedingt jedes Jahr 50 Gigs mehr spielen müssen, um das was uns bewegt, das was wir so lieben leben zu lassen. Wir müssen uns nicht beweisen, dass das, was wir da haben gut, sehr gut ist. Viel zu viele, im Grunde sogar die meisten von den Musikern, den Bands, die einmal mit uns angefangen haben, gibt es heute nur noch als Erinnerung. Wir hingegen haben irgendwann beschlossen, dass es uns aus einem guten Grund gibt. Und dieser Grund sind wir fünf. Dieser Grund sind die Songs, die uns zufliegen. Dieser Grund sind die Menschen, denen diese Songs etwas bedeuten.
Etwas, das es für uns besonders wertvoll macht ist, dass wir lebendig sind. Wir sind relativ klein, wir sind relativ unbekannt, wir sind definitiv Underground. Wir sind aber im Gegensatz dazu auch völlig (!) unabhängig, wir sind auch stolz, wir sind vor allem allesamt Fans von guter Musik, und wir sind damit in erster Linie künstlerisch eins: glücklich! Und wir haben Bock!
Das letzte Jahr hat einfach mal wieder gezeigt, dass nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, wirklich planbar ist. Im Grunde eine dieser schmerzhaften, aber heilsamen Lektionen, die einem wieder zeigen, was wichtig ist. Wenn dies denn nötig wäre. Denn wir wissen was uns wichtig ist. Aber im Vergleich zu dem was Menschen zustoßen kann, ist diese Band, so sehr ich sie auch liebe, eben einfach scheißegal.
Und so stehen wir hier - April 2015 - und werden am 16. Mai unser erstes Konzert seit über einem Jahr spielen. Und es fühlt sich so unsagbar gut und richtig und - jetzt zitiere ich sogar Frau Merkel - alternativlos an.
Im Grunde wollte ich hier nur einmal mehr sagen: danke! Danke, dass ich dieses Glück habe, Teil dieser Band zu sein!
Und ja: wir sind jetzt unsterblich, denke ich. Wir werden so lange da sein, wie es sein soll. Und es war jeden Meter, jede Sekunde wert!
Ich - ganz persönlich - bin sehr glücklich!
Und obschon wir fünf unfassbar unterschiedliche Menschen sind, mit fünf unfassbar unterschiedlichen politischen Ansichten, musikalische unfassbar unterschiedlichen Geschmäckern - oder gerade deswegen (?) - will ich, dass wir noch ganz lange da sind, viele Meter, viele Sekunden!
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Hier noch ein Miniinterview mit Philipp Kersting für Radio Ennepe Ruhr anlässlich des Gigs im Treff an der WerkStadt am 16.6.2015
Es gibt Musik, die ist mehr als der Soundtrack zum eigenen Leben, was an sich schon angenehm und berührend genug wäre. Musik, die vielmehr wie ein guter, alter, vielleicht lang nicht gesehener aber unersetzlicher Freund daherkommt. Musik die sich einem der vom ersten Ton an wie ein wärmender Mantel um die Schultern legt, die einen wohlig umschließt wie ein randvolles Wannenbad mit einzigartigen Duftnoten, Musik, die einen schlicht zuhause sein lässt. Ich bin mir natürlich sehr wohl bewusst, dass ein solches Gefühl für jeden von anderer Musik ausgelöst wird, nur sehr zum Glück für mich bin ich kein anderer und die Deftones geben mir genau das, was ich zur musikalischen Seligkeit zu brauchen scheine. Doch von vorne.
Was hatte ich mich auf das neue Album der großartigen Deftones gefreut. Monatelang angekündigt, habe ich das vermutet fesselnde Werk natürlich sofort vorbestellt und - was nicht so oft vorkommt - die Tage bis zur Veröffentlichung gezählt. Und anders als bei anderen Lieblingsbands, hatte ich hier keine Sekunde auch nur die Befürchtung ob meiner endlos hohen Ansprüche enttäuscht zu werden.
Ich packte das wie immer verdammt stilvoll designte Album aus und von der ersten Sekunde an, schossen mir die Glückshormone von den Ohren durchs Herz in den Bauch und - ja, ich wiederhole mich - ich war Zuhause. Unfassbar tiefe Bässe wummerten mir die Riffs unter die Haut, Chino schrie sich mit seiner markanten Stimme zum ersten melancholisch einnehmenden Melodiehöhepunkt und sofort verschwommen die energetisch epischen Songs zu einem großen Kunstwerk voller Melancholie und Aggression. Einzig die Frage, ob das Album ein kunstvolles Monster ohne erkennbare Hits ist, oder ob nicht jeder Song ein unschlagbarer Hit für sich ist, bleibt unbeantwortbar. Nach jedem erneuten Hördurchgang tendiere ich jedoch weiter zur letzten These.
Dieses Album ist der perfekte Soundtrack für alle, die sich in die Musik fallen lassen können, als würden sie voller Vertrauen von einem Berggipfel in unbekannte Tiefen springen und weder vor brutalen Gitarren- und Schreiattacken Angst haben, noch vor Ambientteppichen und sphärischen Welten voller Wärme und Fantasie.
Die Deftones sind zum 7. mal zuhause, ich bin es auch - diese Scheibe macht (mich) glücklich.







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