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Er legte das Buch, das er soeben gelesen hatte weg und schaute in die Ferne. Die Sonne schien so grell auf die grünen Hänge, dass seine Augen einen Moment benötigten, ehe alles scharf und wahrhaft erkennbar war. Doch für den Gedanken, der ihm gerade in den Sinn gekommen war, und der sich einfach niederließ, wie ein unliebsamer Gast, der sich selber eingeladen hat und um ein Gespräch unter vier Augen gebeten hat, brauchte er gar keine scharfen Augen.

`Gar nicht so leicht`, so dachte er `sich vorzustellen, dass die Welt genauso wie bisher einfach ohne einen weitermacht.` Das politische an diesem Gedanken war ihm absolut egal. Er sah hinüber zu den wellenförmigen Feldern, die am Waldsaum strandeten und brachen, und betrachtete die Wolken, die in zufälliger Formation über die Wipfel flogen, und sah den Gräsern zu, die sich vom seichten Sommerwind in luftigem Tanz hin und her wiegen ließen, und genoss den pfeilschnellen Flug der Schwalben, die mit ihrer Insekten heischenden Flughöhe einen weiteren wunderschönen Tag verhießen, und genoss mit einem Mal die Gesamtheit der Dinge in ihrer Unendlichkeit.

`Ich sehe die der Welt zu, ich sehe sie, wie sie ist. Die Welt sieht mich nicht. Die Welt macht genauso wie bisher einfach weiter.` Er musste lächeln und griff wieder zu seinem Buch.  


In Angedenken an eine wundervolle Zeit in einer üppigen, sich selbst bereichernden Natur an der Grünen Harfe in Essen-Werden.

Und danke an den Konzern #ThyssenKrupp​ und diverse lokale Politikerleuchten in #Essen, die nun gewiss um ein paar Euro reicher sind, für die Vernichtung eines Paradieses und die Errichtung von noch mehr Wohnraum in einer Gegend, die sich die Bezeichnung "Grüne Lunge" auf die Fahnen geschrieben hat - gegen jeden Bürgerwillen und ohne ein vernünftiges Verkehrskonzept in der Tasche zu haben.

Es lebe der Filz - es lebe das Geld!
Tschüß Feld!


Es gibt unzählige Möglichkeiten mit seinem Hund spazieren zu gehen.
Lang, kurz, gediegen, normal, öde, spannend, anstrengend, entspannend, sportlich oder chillend. Wenn ich persönlich genug Zeit habe, bevorzuge ich natürlich die ausgiebigen Touren, die – wenn möglich – neue Wege erkunden und andere in neue Zusammenhänge setzen. So etwas ist im Urlaub natürlich weitaus einfacher, als im Alltag.
Ja, ich habe einen neuen Blog im Portfolio:
Hier werden sich - einigermaßen ironiefrei - einige Beispielrouten sammeln. Alltag und Urlaub betreffend. Das passiert logischerweise sukzessiv, daher fangen wir doch einfach erst einmal an.

HIER findet Ihr den ersten Beitrag "Vom Pustenberg zum Oefterbach" in Essen.

Grüße vom Markus
aka @derherrgott