Und da sind sie wieder. Die gewohnt glücklichen Gefühle, die den Körper, an den Ohren ihren Siegeszug beginnend, durchfluten wie das wärmende Gefühl nach Hause zu kommen. Da ich dieses Gefühl bereits bei der letzten Deftones-Rezension ähnlich beschrieb, muss es wohl eines meiner ureigenen Gefühle sein, die mich erfüllen, wenn ich Musik höre, die mich wiederum erfüllt.

Sie sind endlich wieder zurü;ck. Dabei waren sie nie weg: Turbostaat, eine der sympathischsten, menschlichsten, nahbarsten und im Grunde ihres ganzen Handelns gute und positive Band. Ganz abgesehen vom gelebten Wir und dem bedingungslosen Bekenntnis zum DIY, hauen uns die freundlichen Nordlichter diesesmal Ihr musikalisch komplexestes Album um und in die Ohren. Und das, ohne - ich würde beruflich jetzt wohl von Markenkern schwallern - ihre Herkunft, Ihr bisheriges Werk zu verwässern.

Als Turbostaat-Fan der ersten Stunde, gewöhnt an das Benennen der Alben nach ulkigen wie edlenVögeln, fühle ich mich von der ersten bis zur letzten Sekunde willkommen, ernst genommen und abermals entführt in eine reale Welt der Außenseiter und Freaks, der Loser und Besonderen, die wir alle jedoch jederzeit werden könnten, vielleicht sogar gerne wären. Es sind die ganz kleinen Geschichten, die die Band in teils minimale, teils aufrührend anarchische Epen verpackt. Kleine und auf den ersten Blick angenehm unaufdringliche Geschichten von den wirklich nebensächlichen Nebenschauplätzen aus der großen, zunehmend für ihre eigentlichen Bewohner, unbewohnbar werdenden Stadt.

Es ist der große Verdienst dieser großen kleinen Band, dem willigen Hörer genau diese Perspektive von ganz unten - oder vielleicht sogar von ganz von der Seite - derart nahe zu bringen, dass man mitfühlt mit diesem Soldaten in Kandahar, der keine Ausbildungsstelle gefunden hat, mit diesem seit Ewigkeiten ans Bett gefesselten, beinlosen Mann, der dennoch aus irgendeinen Grunde lächelt, als stünde er über all dem. Mit so vielen wundervollen, in wie immer surreal angekratzten Texten scharf, aber immer immer liebevoll skizzierten Charakteren, dass man bereits nach dem ersten Durchgang meint, sie persönlich zu kennen, sie zumindest dringend kennen lernen zu wollen.

Die Musik schichtet Stimmung um Stimmung zu einer melancholisch-dringlichen Dichte auf, dass man am Ende, welches mit "Sohnemann Zwei" das Kriegsthema der Albummitte, als gesellschaftlichen Diskurs wieder aufnimmt, einfach sofort wieder von vorne starten muss. Es ist nicht ganz so extrem wie bei den Die Ärzte, aber ganz egal ob das nun noch Punkrock oder Postpunk oder wasauchimmer ist. Es ist eines auf jeden Fall: Es ist wichtig! Für die Fans sowieso, für die denkende Gesellschaft, und verdammt noch mal für mich!

Vor 20 Monaten lernte ich den mittelalterlichen Oswald von Wolkenstein auf einer Burg in Südtirol kennen. Seitdem ließ mich der so eigenwillige wie im besten Wortsinne ungewöhnliche Ritter, Minnesänger, Politiker, Freigeist und so vieles mehr nicht mehr los.

Texte über ihn, aber noch viel mehr im Geiste von Oswald, beziehungsweise im Wissen, in ihm einen Verwandten im Geiste gefunden zu haben, entstehen, die die Introvertiertheit von “Damocles” durch energetische Forderungen nach aktiver Veränderung ablösen. Zeitgleich entstehen Songs, die sich wieder mehr öffnen, aggressiver zu Werke und nach vorne gehen.

Das spontane und unerwartet erfolgreiche Crowdfunding zwischen April und Juli 2012 setzt in uns neue Energien, ob der sagenhaften Unterstützung und des großen Vertrauens seitens der Fans, aber auch der Twitter- und Bloggerszene frei, und markiert zugleich ein ungefähres Zeitfenster, in dem die neuen Songs – erstmalig in Albumlänge – produziert werden möchten.

Danach verstrichen so einige Monate, aber irgendwie ging es dann doch verdammt schnell. Wir planen den ungefähren Studiotermin, der unbeschreibliche und wahrlich grundgute Ulf Hundeiker folgt uns seit August 2012 auf Schritt und tritt, filmt uns bei Gigs, im Proberaum und an diversen Locations für seine Doku “Porter – Wolkenstein”, wir pfeilen was die knappe Zeit her gibt, an den Songs, nur um im März 2013 festzustellen, dass wir nicht nur eingeübte Songs neu strukturieren, sondern auch noch den ein oder anderen Song neu komponieren.

Und nun, gerade heute, gerade jetzt, es ist 22:55, sitzen wir im alphasound Studio unseres alten Weggefährten Frank Wernitz und spielen zusammen mit seinem genialen Freund Lars die Songs für eben jenes Album “Wolkenstein” ein. Irre. Wir machen das ja nun auch schon ein paar Tage und sind nicht das erste mal im Studio. Irgendwie ist das alles irre. Aber eben irre schön.

Wie auch immer “Wolkenstein” klingen wird, ich weiß nur, jetzt gerade bin ich sehr glücklich und verdammt – ja – stolz, ein Teil dieser Band, ein Teil dieses so unglaublich kreativen Haufens hier zu sein. Wir spielen gerade das dichteste, inhaltlich musikalisch wie textlich massivste Stück Musik ein, zu dem wir anno 2013 fähig sind.Noch sind wir nicht fertig, noch ist Wolkenstein nicht am Ziel, doch kann ich bereits jetzt ganz klar sagen: alle Mühe, jede Arbeit, jegliche Anstrengung bisher hat sich gelohnt und es wird nichts zu bereuen geben. Aber dafür eine Menge zu hören! Und zu sehen! Und alle Zweifel, die ich durchaus mehrfach hegte, sind vergessen und als Erfahrung verbucht.

Ich bin schlicht nur noch froh, dass es uns, dass es diese Band, dass es Porter gibt! Urteilt selbst. Irgendwann im Spätsommer/Frühherbst stellen wir Euch das Ergebnis unserer – und natürlich Ulfs – ambitionierten Arbeit live und in Bild und Ton in Witten vor. Näheres demnächst. Wir freuen uns von Herzen auf jeden einzelnen von Euch!

Euer Markus von Porter

Liebe Werbeinteressierten, liebe Werbeinvolvierten, liebe Werbeverwirrten. Ich möchte Euch heute in einfachen und plastischen Worten erklären, was ein Pitch ist. 

Geht einfach mal zu ALDI, EDEKA und real,- in die Weinabteilung. Hier sucht Ihr Euch - ganz nach Eurem Gusto - alle Euch angenehm auffallenden Spätburgunder, Rieslinge oder auch Müller-Thurgaus aus, lasst sie Euch, so Ihr des Personals dazu fündig werdet, zunächst ausgibigst präsentieren, hernach einpacken, am Besten aber liefern.
Ohne zu zahlen versteht sich. Dann verkostet Ihr alle Weine in angenehmer Atmosphäre und im Kreise Euch genehmer Gäste und vergleicht sie in aller Ruhe und Entspanntheit.

Seid Ihr Euch nach der ersten Verkostungsrunde noch uneins, lasst Ihr Euch einfach noch einmal alle Sorten, und eventuell zusätzliche Kandidaten kostenlos ins Haus liefern und versucht erneut. 

Der Wein, der Euch schließlich am Allerbesten mundet hat gewonnen und wird - wenn Ihr nun überhaupt noch Durst habt - geordert. Natürlich aber erst nach gründlichen Verhandlungen über einen großzügigen Preisnachlass. Schließlich könntet Ihr den Gewinnerwein ja auch jederzeit bei einem anderen Geschäft nachordern.

Das, meine Lieben, das ist ein Pitch.

Immer gerne, Euer M. G. Sänger

Geht

Während der stehenden Fußes dezentralisierten Mitte des links drehenden Joghurts der per vorbestimmter Richtung rotierende Sinn abhanden kommt, genießt ein gründlich ersonnenes Werbeversprechen nach wie vor den unerschütterlichen Ruf eines weltverbessernden Geschenks an die verdatterte Menschheit. Ein Glanzstück in Verbindung mit Tumbheit.


Habt Ihr sie noch alle?

Eure Ideen, die Euch antrieben, damals, als Ihr dachtet, Euch gehöre die Zukunft? Als Verantwortung noch keine Last sondern ein Versprechen war, als Ihr mehr Zeit als Geld hattet und trotz dieses Umstandes noch weitaus mehr Einfälle als die Euch so reichhaltig zur Verfügung stehende Zeit.

Habt Ihr sie noch alle?

Eure Träume, die Euch den ganzen Tag auch im Wachzustand begleitet haben und nicht nur in den Nächten, die im Übrigen - genau wie die Träume - nicht schweißnass und sorgenschwer alle paar Momente unterbrochen wurden. Als Ihr Eure Träume noch so greifbar nah vor Euch saht, dass Ihr eher gegen eine Laterne gelaufen wärt, als Ihnen nicht zu folgen. Als Ihr dachtet, Ihr würdet lieber sterben, als sie zu verraten. Als Ihr im Zweifel genau das getan hättet.

Habt Ihr sie noch alle?

Eure Ideale, die Euch dazu befähigten, Euch mit der ganzen Welt anzulegen, dem noch so übermächtigen Gegner die Stirn zu bieten und sogar in hoffnungsloser Unterlegenheit das Gefühl der sicheren Unsterblichkeit zu verspüren? Und genau daraus Eure Energie zu ziehen.

Habt Ihr sie noch alle?

Eure ganz eigene Wahrheit? Eine Wahrheit, die nicht auf bloßer Hybris, latentem Altersstarrsinn oder hart erworbener wirtschaftlicher Überlegenheit fußt, sondern genährt wird aus einer eigenen, beneidenswert unangepassten Sicht der Dinge, die nicht überzeugen will, weil sie Wohlstand, einen individuellen Vorteil oder gesellschaftlichen Rang verspricht, sondern den schlichten Glauben an das Gute, das Verbessern von Lebensumständen für viele, den Anspruch an erfüllenden Altruismus als die wahre regenerative Energie auserkoren hat.

Habt Ihr sie noch alle?

Die Fähigkeiten das Kleine als ein großes Glück, als Quelle der Inspiration wahrzunehmen? Die Fähigkeit, das ganz ganz Kleine überhaupt noch wahrzumehmen? Die Fähigkeit etwas Unkäufliches als Luxus zu empfinden.

Habt Ihr sie noch alle?

Dir Freiheiten, die Euch in dieser Zeit, in dieser Welt gegeben wurden? Freiheiten, die viele nur all zu gerne und leichtfertig aufgeben. Und das in einer völlig unrentablen Rechnung: viel, unermeßlich viel für wenig, für sehr, sehr wenig. Aber auch das ist ja Freiheit. Nur eben schade.

Vielleicht könnt Ihr eine der Fragen mit ja beantworten. Vielleicht mehr. Vielleicht auch - ehrlicherweise - keine. Manchmal hilft es bereits, sich die ein oder andere Frage zu stellen. Aber man muss sich bewusst sein, das die Antwort, die ungeschönte, auch bitter sein kann. Und vielleicht ist sogar diese Bitterniss wiederum der Ansporn, sich die erste Frage noch einmal bewusst zur Brust zu nehmen. Also ...

Habt Ihr sie eigentlich noch alle?













Ich bin ein diplomierter Kommunikations-Designer und arbeite seit über 15 Jahren als Team leitender Art Director und Creative Director für verschiedene Werbeagenturen und hole Kunden wie Olympus, Krombacher, Coca-Cola, Lancia, AGFA, duschdas, Gardena, Goodyear und viele mehr das kommunikative Optimum heraus. 

Ich suche ab sofort eine spannende, kreative Position als Art Director oder Creative Director
- im Großraum Essen, Ruhrgebiet, Düsseldorf –

in der ich meine Leidenschaft für kreative Ideen, kommunikative Konzepte, schönes Design, ansprechende Texte, Corporate Communications und crossmediale Kommunikation ausleben kann. Das Wichtigste ist mir dabei eine gute Arbeitsatmosphäre und ein nettes Team. Ich habe Spaß an (und Erfahrung mit) Online- wie Offline-Kommunikation, und mehr als ein Steckenpferd ist dabei das Social Media Marketing.

Sehen Sie dazu bitte auch meinen Bewerbungsblog unter:

einzugsermaechtigung.wordpress.com

mit vielen Referenzen und allen wichtigen Punkten zu meiner Person. meinem Werdegang und meinen Qualifikationen.

Aus rechtlichen Gründen kann ich hier leider nicht alle Referenzen zeigen. Wenn Sie mehr sehen mögen, bitte einfach eine Mail an mich, dann bekommen Sie mein PDF umgehend zugeschickt.

Sie können auch gerne meine About.me-Seite besuchen. Hier finden sich nun wirklich (fast) alle wichtigen Links zu meiner Person. Viel Spaß beim Surfen.














Ich würde mich über eine Kontaktaufnahme sehr freuen!

Herzlichst, Ihr
Markus Sänger



Eine Rezension zu "Wie wir leben wollen".

Ich habe sie geliebt, die Parolen, das Geschrammel, den schiefen Gesang, die gewaltige, ja gewalttätige Energie, den mitreißenden Dilettantismus der frühen Tocotronic-Alben. Mit "KOOK" haben sie mich, jung, wild, hungrig vor den Kopf gestoßen und beinahe verloren. Gut so. Ansonsten wüsste ich das neue Werk bestimmt nicht so zu schätzen. Wäre ich heute 20 würde ich das 70-Minuten-Epos bestimmt ebenso verpassen. Bin ich aber nicht und ich bin mit der Band Album um Album gewachsen.

Nichts gegen Slayer, Slipknot und natürlich Boysetsfire, aber Tocotronic haben das geschafft, was kaum einer Band vergönnt ist. Sie haben sich just mit dem neuen Album von sich selbst emanzipiert und sich damit einen auf Unsterblichkeit ausgerichteten Freiraum erspielt. "Wie wir leben wollen" ist ihr erstes erwachsenes Album. Und das im ausschließlich positiven Sinne. Dass diese Scheibe zugleich ihr bislang düsterstes,abseitigstes Schaffen ist, ist nur konsequent.

Die Songs bewegen sich in einer Verstiegenheit zwischen vornehmlicher Schönheit und der steten Bedrohung des allgegenwärtigen und unaufhaltsamen Verfalls, geistiger wie körperlicher Natur. Der Geist und die morbid - hypnotisietende Wirkung von Twinpeaks scheint hier hinter mehr als einem Baum hervor. Wer meint, die Tocotronic von 2013 seien softer, gar seichter geworden, hat sich vermutlich vom perfiden Trick der Band, das Album mit scheinbar leichten musikalischen Themen zu beginnen, blenden lassen. Das Gewicht der Songs nimmt ab Track 7, 8, 9, rapide zu und eine schleichende Sogwirkung setzt ein, der man sich - lässt man sich darauf ein - nicht entziehen kann.

Nein, 70 Minuten sind nicht zu lang. Ja, dieses Album ist etwas für Menschen, die Musik UND Text schätzen und in einer Einheit wahrnehmen. Und vor allem ist es keine Platte für Feiglinge, führt es uns doch das vor Augen, was wir, sind wir ehrlich und empfindsam, jeden Tag erleben, so wir schon ein paar Jahre gelebt und erlebt haben. Verfall, Vergehen, Wahrnehmen. Aber, und vielleicht ist das die Sichtweise der Dichter, auf eine schlussendlich beflügelnde Art.

"Wie wir leben wollen" ist das für mich beste Tocotronic-Album. Verkopft, verklemmt, durchdacht und dadurch unendlich frei!














Ihr Lieben,

ab sofort gibt es HIER aus Amazon mein neues Buch "Jenseits der Schrottgrenze", mit einer Auslese der besten Texte aus diesem Blog zwischen 2010 und 2012 für kleines Geld für Euren Kindle zu kaufen.

Es wäre mir eine Ehre, wenn Ihr mich lesen und vielleicht sogar weiter empfehlen würdet.
Lieben Dank,
Euer Markus



Liebe Freunde,

Ihr alle kennt das Herzensprojekt, das ich Euch immer wieder kommunikativ um die Ohren haue. Es geht noch immer um Aurela, das kleine Mädchen, welches mit Blutkrebs im Kosovo auf eine so dringend medizinische Behandlung wartet!

Trotz so zahlreicher Bemühungen von sehr vielen Menschen, die sich bisher in unglaublicher Weise engagiert haben, bewegen sich die Spendengelder bislang leider noch lange nicht in den Bereichen, die Aurela ein Überleben ermöglichen könnten. Und das Problem hierbei ist: Die Zeit spielt immens gegen uns!

Spendenstand: 28.12.2012 - 7810,29 Euro

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal dazu aufrufen, dass Ihr, so es Euch denn möglich ist, Euren Euch möglichen Beitrag vielleicht hier leistet, damit wir die kleine Chance, die wir haben, nutzen können!

Und bitte an alle: Teilt diesen Aufruf, verlinkt die Spendenseite, helft uns das publik zu machen - bitte!

Ich danke Euch sehr !!!

Euer Markus

Aurela darf nicht sterben!

P.S.:
Zusätzlich könnt Ihr auch die CD unserer Band PORTER für 5,- Euro erwerben, oder das Unterstützer Shirt für Aurela kaufen oder das wahrlich tolle Buch "50 kleine Morde" des Westsidebloggers auf Amazon für kleines Geld erwerben. Mit all diesen Aktionen unterstützt Ihr die kleine Aurela!

Ich mache ernst - heute habe ich den ersten SelbstSportVersuch unternommen: Lest selbst.

Lest das Original hier nach und verfolgt meine selbstverleugnenden Versuche in Sachen Extremsport:
http://selbstsportversuch.wordpress.com/

EXTREME PUMPING


8. JANUAR 2013
Ich unternehme den ersten SelbstSportVersuch noch während eines laufenden Tages und unter strengster kollegialer Beobachtung. Ohne weitere Hilfsmittel packe ich ungeschützt einen nach frischem Schlauchboot stinkende Verpackung, vermutlich chinesischen Ursprungs aus und beginne das zusammengeklebte Gummi langsam zu entfalten.

Eine Art blauer aber platter Ball legt sich mir zu Füßen und fordert mich per beiliegender Fußpumpe auf, ihn zu einer voller Größe von 70 Zentimetern Durchmesser aufzupumpen. Ich bin nicht sicher, ob ich mich umziehen soll oder in welcher Körperhaltung ich mich dieser Herausforderung stellen soll. Doch dann setzt sich mein innerer Reinold Messner durch und ich schiebe das beiliegende Pumpgerät zur Seite und bediene mich eines Profigerätes (mit einer Tretleistung von bis zu 7 bar, sowie 100 lbf/in² (was auch immer dieser Scheiß bedeuten soll)) – wenn schon, denn schon, welches mir eine beinahe aufrechte Pumphaltung ermöglicht – dachte ich. Mutig schiebe ich das Schlauchventil in die intimste Öffnung des Balles und beginne mit rythmischen Tritten die umliegend eingesaugte Luft in das blaue Etwas zu schießen. Schon nach 10 Tritten wird mir klar, das wird keine leichte Aufgabe.

Ich trete und trete, die ersten Schweißperlen setzen sich mir unbedacht auf die Stirn und der Ball zu meinen Füßen rührt sich nicht die Bohne. Ich begreife recht schnell, dass mein abschließendes Urteil kaum zu Gunsten dieser seltsamen Sportart ausfallen wird, zumal ich keinen Schimmer habe, wo ich diese ganzen Bälle hernehmen sollte, aber dazu auch nicht später. Nach gefühlten 100 Tritten mache ich eine schöpferische Pause – von ca. 2 Stunden. Nach einen ausreichenden Pide basierten Mahl nach streng wissenschaftlichen Kriterien und einer mentalen Enstpannungsphase, setze ich das Experiment fort und trete abermals die Mühlen des Leistungssports. Der Ball, das blaue Ungetüm beult sich nun sichtbar aus, die zusammengeklebten, faltigen Gummiseiten – die ein irgendwie mal rund werdender Ball ja kaum haben kann  (ich wundere mich) – falten sich zusehends auseinander. Dennoch gebe ich dem Ding die Chance, es langsam angehen zu lassen und pausiere abermals, dieses mal aber lediglich eine sportliche Stunde.

Nun gebe ich ihm den Rest. Selbst die einsetzenden Rückenschmerzen und die sich anbahnenden Wadenkrämpfe halten mich, den Messner des Gesundheitsballes, nicht mehr davon ab, mein – zugegeben hochgestecktes – Ziel zu erreichen. Ich gebe alles und dem Ball den Rest an Luft, die er benötigt, um mir hernach als rückenschonende Sitzfläche zu dienen. Schlussendlich triumphiere ich glücklich und ermattet über chinesische Hüpfballkampfkunst.

Mein abschließendes Urteil nach Schulnoten:Spaßfaktor: 6
Gesundheitsaspket (GA): 5-
Körperinterne Kalorienverbrennung (KiKav): 5
Weizenausgleichsfaktor (WAF): 6
Bock per Minute (BpM): 6


Ergo – lasst mich mit DEM Scheiß schon mal in Ruhe -
den nächste Selbstsportversuch starte ich übermorgen – diesmal: Badminton

Extremballpumping


War 2012 denn nun ein gutes oder ein schlechtes Jahr. Die meisten scheinen das ja stets ganz genau bestimmen zu können, was mich in der Tat fasziniert zurück lässt, und ich habe das latent schwelende Gefühl, dass sie jedes Jahr mehr werden auf der "Schlecht-Seite". Also bekenne ich mich aus purer Bockigkeit und meinem fatalen aber zum Glück wieder erstarkten Hang zum Optimismus natürlich dazu, dass ich das in ein paar Stunden zurückliegende Jahr als gutes Jahr abheften werde. Liegt vielleicht auch ein wenig daran, dass unendlich viele Leute ein neues Jahr mit noch viel unendlicheren Erwartungen belegen. Da ich mir das in Gänze abgewöhnt habe und Silvester generell nicht als DEN Tag für Schwüre, Vorsätze und die ganz großen Gefühle betrachte, sondern als den Tag an dem ich als Kind irre lang aufbleiben und diese grünen und roten bengalischen Feuer zünden durfte, kann ich diesen Tag recht locker genießend angehen. Was war denn eigentlich so richtig gut in meinem Jahre 2012?
Ich startete das Jahr - bis auf den obligatorischen Sekt - komplett nüchtern im Kreise derer, die mir alles bedeuten, und war derjenige der als erster müde war.
Ich habe mich laaaaaange  überreden lassen, mir ein Galaxy Tab zu kaufen, was im Nachhinein in Sachen Konsum die beste Entscheidung überhaupt war.
Ich habe einen Blogpost geschrieben mit der Aussage, dass ich Sätze hasse, die mit "ich" beginnen, nur um genau das am letzten Tag des Jahres mit dem letzten Blogpost ad absurdum zu führen.
Ich - da ist es wieder - feierte den Geburtstag meiner Liebsten mit einem erquickenden Wochenende in der Hauptstadt, die mir vor Augen führte, wie inspirationslos der technischen brillante Gerhard Richter ist, wie gut mir die Ramones noch immer tun, wie verraucht eine Schwulenkneipe sein kann und was ein richtig gutes Tartar kann.
Ich war mir meinen Lieben auf über 2000 Metern und schaute ins Land und die Schluchten hinab, habe das Burmiwasser kennen gelernt, 40 Grad ertragen, fantastische Ausblicke auf Berge und Teller (ja, ich meine Teller) genossen und den Geschwindigkeitsrekord auf der Sommerrodelbahn gebrochen.
Ich habe abermals auf Twitter wundervolle Menschen kennen und lieben gelernt, erfahren dürfen, dass es viel mehr Solidarität dort draußen gibt, als man gemeinhin vermuten würde und die Distanz zu einigen auf das kleinste verringert.
Ich habe mit meiner Band Porter das Wunder des gemeinschaftlichen Projekts "Wolkenstein" erleben dürfen, dessen Auswirkungen noch weit ins Jahr 2013 hinein reichen, bzw. dann erst richtig spürbar sein werden. Der Moment an dem wir unser Ziel erreichten war so befreiend und wundervoll, dass ich ihn lange in meinem Herzen tragen werde.
Ich habe tolle und seltsame Konzerte gespielt, welche im Nachhinein aber auch wieder toll waren, denn jeder Moment davon ist auf seine Weise einzigartig und ich bin dankbar, jeden einzelnen erlebt zu haben.
Ich wurde von einem Freund mit der Kamera in sehr unterschiedlichen Situationen gefilmt, ja verfolgt und habe nicht erst durch seine wahre Manie wieder einmal voller Hochachtung gelernt, was es heißt, für eine Sache zu brennen. Dieser innere Brand hat mich auch für ein kleines Mädchen entzündet, die im Kosovo auf unser aller Hilfe angewiesen ist und die wir auch 2013 gewiss nicht vergessen werden.
Ich wehrte mich das gesamte Jahr gegen Anfeindungen, was den drohenden, von irgendwelchen Spacken vorausgesagten Weltuntergang angeht - und behielt recht.
Ich wunderte mich über mich selbst, als ich mich mehr als einmal vor dem Fernseher für den BvB fiebernd wiederfand.
Ich lernte, das manche Schmerzen niemals vergehen, aber dass genau das okay ist.
Ich erlebte wie ein junger Kugelfisch eine lebensbedrohliche Krise durchstand und plötzlich schneller schwamm als je zuvor.
Ich stellte fest, dass es Bad Westernkotten wirklich gibt. Ich war sogar in Bielefeld.
Ich war auf meinem allerersten Twittertreffen, instagramte 600 Fotos, baute meine Pinterestboards beachtlich aus und finde Facebook noch immer doof.
Ich kenne nun endlich die Vorgeschichte zu House of M. und weiß, warum die Scharlachhexe die Realität zusammenbrechen ließ.
Ich wurde weggefegt vom neuen Album der Deftones und weiß, warum neue Musik immer eine große Rolle in meinem Leben spielen wird und ich durfte die einzigartigen Boysetsfire endlich live erleben.
Ich könnte hier ewig weitermachen, aber das will eh niemand lesen. Und ich... Will ich das lesen. Ich denke, ich bereite mich lieber darauf vor, etwas Neues zu erleben. Und das ab sofort.
Ich wünsche Euch allen ein wenig Milde mit dem Leben und vor allem Ruhe, Glück und Gesundheit. Schön, so viele von Euch zu kennen.

Silvester, Wolkenstein und der Stand der Dinge

Es gibt Musik, die ist mehr als der Soundtrack zum eigenen Leben, was an sich schon angenehm und berührend genug wäre. Musik, die vielmehr wie ein guter, alter, vielleicht lang nicht gesehener aber unersetzlicher Freund daherkommt. Musik die sich einem der vom ersten Ton an wie ein wärmender Mantel um die Schultern legt, die einen wohlig umschließt wie ein randvolles Wannenbad mit einzigartigen Duftnoten, Musik, die einen schlicht zuhause sein lässt. Ich bin mir natürlich sehr wohl bewusst, dass ein solches Gefühl für jeden von anderer Musik ausgelöst wird, nur sehr zum Glück für mich bin ich kein anderer und die Deftones geben mir genau das, was ich zur musikalischen Seligkeit zu brauchen scheine. Doch von vorne.

Was hatte ich mich auf das neue Album der großartigen Deftones gefreut. Monatelang angekündigt, habe ich das vermutet fesselnde Werk natürlich sofort vorbestellt und - was nicht so oft vorkommt - die Tage bis zur Veröffentlichung gezählt. Und anders als bei anderen Lieblingsbands, hatte ich hier keine Sekunde auch nur die Befürchtung ob meiner endlos hohen Ansprüche enttäuscht zu werden.

Ich packte das wie immer verdammt stilvoll designte Album aus und von der ersten Sekunde an, schossen mir die Glückshormone von den Ohren durchs Herz in den Bauch und - ja, ich wiederhole mich - ich war Zuhause. Unfassbar tiefe Bässe wummerten mir die Riffs unter die Haut, Chino schrie sich mit seiner markanten Stimme zum ersten melancholisch einnehmenden Melodiehöhepunkt und sofort verschwommen die energetisch epischen Songs zu einem großen Kunstwerk voller Melancholie und Aggression. Einzig die Frage, ob das Album ein kunstvolles Monster ohne erkennbare Hits ist, oder ob nicht jeder Song ein unschlagbarer Hit für sich ist, bleibt unbeantwortbar. Nach jedem erneuten Hördurchgang tendiere ich jedoch weiter zur letzten These.

Dieses Album ist der perfekte Soundtrack für alle, die sich in die Musik fallen lassen können, als würden sie voller Vertrauen von einem Berggipfel in unbekannte Tiefen springen und weder vor brutalen Gitarren- und Schreiattacken Angst haben, noch vor Ambientteppichen und sphärischen Welten voller Wärme und Fantasie.

Die Deftones sind zum 7. mal zuhause, ich bin es auch - diese Scheibe macht (mich) glücklich.

Warum ich Twitter unter anderem auch liebe?

Nun, ich werde hier schlicht behudelt und behandelt, wie sonst nur elitöse Privatpatienten, die mit der schwarzen American Express wedeln, Mitglieder des Spizzelspazzel-Clubs oder Porter-Musiker bei MTV: Erstklassig!

Und unser gloreicher, behandelnder Arzt, Dr.Dicht, kümmert sich rührend um unser Wohlergehen. Soeben wieder überlebte ich seine neueste Therapieverformung, das prophylaktische Tragen eines Edelstahlnudelsiebes. Und was soll ich sagen, mir geht`s schon viel besser. Seit über 7 Tagen bin ich nicht mehr von Außerirdischen entführt worden und meine Gedanken scheinen viel fokussierter in die Twumlaufbahn geschossen zu werden. Und das ist schließlich zum Wohle aller!

Danke, Dr. Dicht!

Die einstweiligen Ergebnisse der Therapie können Sie übrigens HIER im Original einsehen.




Adrenalin in reinster Form, fein gewoben als wärmendes, Leben rettendes Netz, ohne Gestalt und doch purer Energie so nah. Das Gefühl zu Hause zu sein, ganz egal wo man sich befindet. Eingehüllt in einen alles mit sich reißenden Tornado aus Millionen feinster Melodien, ausgespien, das Tote hinfort zu tragen, dem Lebenden mit brachialer Gewalt die Ehre zu erweisen. Eine Katharsis aus Berechnung und entfesselter Emotion, eine Läuterung aus Schmerz und Glück, ein Fest für diejenigen, die noch Sinne haben, die archaisch genug empfinden, um den Kopf hinter den Bauch zu stellen, nur um herauszufinden, dass hier beide zusammen arbeiten. Ein Hochamt für die Sekunde zwischen Aggression und Melancholie.
Deftones - Koi No Yokan - 2012

Ich weiß nicht, ob es nur mir derzeit so eklatant auffällt, aber zumindest die Service-Mitarbeiter von ARAL und SHELL sind derzeit wohl strikt angewiesen, mir, also ihrem Tank-Kunden, der hier auch durchaus schon einmal gerne die knusprige Geflügelrolle mitnimmt, beim Kassieren unbedingt noch etwas aufzuschwatzen.

Neulich bei SHELL: "Möchten Sie noch einen Cofee to go?" - "Nein, danke." - "Ich hätte auch extra für Sie zwei Snickers zum Sonderpreis." - "Auch nicht, danke." - "Wenn Sie einen Kaffee nehmen, bekommen Sie für einen kleinen Aufpreis ein Croissant dazu ..." - "Ich möchte nur zahlen!"

Heute bei ARAL: "Kann ich Ihnen noch einen Kaffee mitgeben?" - "Gegen Geld?" - "Ja." - "Nein." - "Möchten Sie vielleicht 2 Berliner für 99 Cent haben?" - "Eigentlich nicht." - "Sonst etwas aus unserem Backshop?" - "Kann ich bitte einfach zahlen?" - "Natürlich, haben Sie eine ..." - "Nein! Keine Payback-Karte ... und ich möchte auch keine." - "... Payback-Karte ..." - "Auf Wiedersehen!"

Liebe Tankstellen, Geschäftssinn und Kundenservice in Ehren, aber Ihr geht mir derart auf den Sack mit Eurer Drückermentalität, dass ich Euch künftig meiden werde!

Tankeschön, für Euer stetes Bemühen.

Woher kommt Politikverdrossenheit und warum herrscht sie auf beiden Seiten?

Politiker, Parteien, alle im Politikbetrieb müssen sich wieder ein scharfkantiges Profil zulegen. Die Ununterscheidbarkeit macht Euch derzeit alle so unattraktiv für den normalen Bürger. Jeder bedient irgendwie alles und jeden ein wenig, um auch ja niemanden vom Wahl Volk auszuklammern. Ein verkniffenes Schielen auf derzeitige oder prospektive Koalitionspartner, und die fahrlässige Offenheit des eigenen verwaschenen Parteiprogrammes in Richtung der anderen, macht Euch nur schwammiger. Gebt Euch ein Gesicht, steht für etwas ein, bekennt Euch klar und ohne doppelten Boden. Das macht Euch wählbar und lässt die Wahlbeteiligung steigen. Demokratie braucht Leben.

Und Ihr, liebe Wähler, gebt der Demokratie eine Waffe in die Hand. Eine scharfe Waffe. Gebt der Demokratie Eure Stimme. Wartet nicht, bis "die" Politiker zufällig in Eurem Sinne handeln. Geht wählen und beauftragt Eure Volksvertreter. Nutzt diese Eure Waffe. Hört auf Euch zu beschweren, fordert von Euren Angeordnten eine Meinung, eine Aussage und messt sie daran. Das Meckern bringt niemanden voran. Noch nie. Jeder kann in diesem Land etwas tun. Politisch wie sozial. Lasst den Stammtischen und Privatsendern das plumpe Meckern, kehrt ihnen den Rücken und schmeißt Eure eigene Meinung in die Wagschale. Nutzt die Freiheit für die andere Völker sterben.

Seid anders, als Euer Image und legt los. Beide!

Ich erwarte keine Wunder und bin auch nicht verletzt. Ich bin enttäuscht. Vielleicht zum ersten mal, seit ich mich im Web bewege. Ich erwarte auch keine falsche Höflichkeit aber ich erwarte Ehrlichkeit. Doof. Ja. Ich weiß. Aber ich erwarte Ehrlichkeit. Auch im Netz. Und gerade von jemandem, der sich selber als Netzwerker bezeichnet.

Man muss nicht alle Erwartungen erfüllen. Man darf und soll nein sagen. Aber wenn ich etwas nicht leiden, ertragen, tolerieren kann, ist es jemanden in der Luft hängen zu lassen. Ein eisiges Schweigen zu verbreiten wo Sekunden vorher noch ... ich wage nicht mehr von Freundschaft zu reden ... wo vorher Normalität herrschte. Grundlos? Eben das vermag ich nicht zu sagen. Von meiner Seite aus grundlos. Von seiner Seite aus sollte es einen geben. Und den zu erfahren maße ich mir als Recht an. Andernfalls war alles zuvor nichts wert. Gespielt. Eitelkeit. Scharade. Trug.

Das ist kein Netzwerk, mein Freund. Das ist unendlich traurig. Und so geht es mir. Du kannst mir entfolgen. Mich blocken. Das macht es nicht ungeschehen. Ich bin ohne Greuel. Aber wir haben noch etwas offen. Du bist am Zug und ich werde warten. Wenn Du überfordert bist, kein Problem. Wer hätte mehr Verständnis als ich ... sag es doch einfach. Kein Problem ... aber etwas von Dissen in die Welt zu rufen ist scheiße! Vielleicht habe ich zu wenig gelobt und gestreichelt? Kindergarten.

Ich bin an dem Tag für immer ruhig, an dem ich erfahre, was Dein Problem ist. Vorher wirst Du mich nicht los.

Entscheide selbst.

Wenn möglich bitte ... individualisierte Navigations-Modi.

Du bist müde.

Unendlich müde vom Tagewerk. Du hast nur noch diesen einen Drang. Nach Hause. Sofort nach Hause und die Augen schließen. Doch Du hast diese Karten. Seit Wochen hast Du sie und freust Dich darüber, dass Du sie hast. Du schaust sie an und für eine Sekunde überlegst Du ... aber nein. Du verwirfst diesen albernen Gedanken. Du raffst Dich auf. Du schleppst Dich hin. Du gähnst. Du hoffst, es möge früh beginnen, auf dass es früh enden möge. Du willst ins Bett. Doch kaum bist Du dort, verwandelt sich Dein Bewusstsein. Du wirst wacher. Langsam aber stetig. Du spürst es plötzlich. Es kribbelt, es wärmt. Wolltest Du eben noch schlafen? Du kannst es nicht mehr verstehen. Du schaust Dich um und siehst in die Gesichter der anderen. Du überlegst, ob sie alle vielleicht auch eben noch so müde waren. Du siehst, dass sie voller Vorfreude sind. Genau wie Du. Eine Energie, die sich immer so lange unscheinbar in Dir aufstaut, verlangt hinaus gelassen zu werden. Und dann gehst Du rein und es beginnt. Du wirst von der ersten Sekunde mitgerissen. Du hast keine Ahnung mehr, wie Du Dich selber beinahe um das hier betrogen hättest. Und das ist auch schon Dein letzter rationaler Gedanke. Eine Explosion entzündet die Kettenreaktion. Du bewegst Dich, wirst bewegt, bist bewegt. Alle Sinne sind scharf gemacht, der Kopf hat Pause, der Bauch hat Showtime. Bis in die Haarspitzen spürst Du die Energie, die Dich nun durchfließt. Du wirst beschossen, schießt zurück, nimmst auf, gibst ab. Du erwachst immer wieder für kurze Sekunden der Klarheit, schaust Dich und merkst, wie Du über das ganze Gesicht grinst. Du schaust Dich um und alle grinsen. Du erlebst pures Glück in Form von reiner Energie. Du willst, dass es niemals mehr endet. Du bist endlich wieder da. Du bist endlich wieder angekommen.

Und aus Du wird wir!

Danke an ... And You Will Know Us By The Trail Of Dead für das energetischste Konzerte, welches ich je von ihnen miterleben durfte. So geschehen am 18. Oktober 2012 im Kölner Gebäude 9. Mein Dank gilt auch dem superben Support Maybeshewill aus Leicester. Chapeau! 
Ich mag den Hauch vom Seil am Hochbett. Ich erkenne den Wunsch nach dem Sturz der Regierung an. Ich liebe das Gefühl, mich auf fremdem Terrain zu bewegen. Ich bekenne mich dazu, mich zu bekennen. Ich lehne Sätze ab, die mit ich beginnen. Ich weiß, wie es sich anfühlt, nach Hause zu kommen. Ich schätze Menschen, die lieben was sie tun und umgekehrt. Ich finde Saunen rundum grauenhaft. Ich toleriere viel zu viel. Ich hasse den Hass. Ich liebe die Leidenschaft. Ich bewundere Menschen, die leben. Ich höhle Phrasen, wie jeder andere, doch ich meine es ernst. Ich trauere ernsthaft. Ich gestehe, ich bin Gott. Ich schätze, Ihr wisst das. Ich denke, ich werde einst dafür von Euch umgebracht werden. Ich schätze, ich will es so. Ich fordere alles - von Euch. Ich erinnere mich an Menschen, die mich auslachten - und die gewiss Recht hatten. Ich brauche Widerstand. Ich kulminiere Dinge, die andere nicht einmal wahrnehmen (möchten). Ich brenne. Ich brenne oft. Ich brauche Brennstoff. Ich weiß, ich bin ehrlich zu Euch aber nicht zu mir. Ich gestehe - aber nicht alles. Ich bin bereit, mich zu stellen - jedem und allem - ernsthaft. Ich kaufe viel zu viel. Ich bereue viel zu viel. Ich bin einer von Euch. Ich fühle mich einsam unter Euch. Ich bin ein unverwüstliches Denkmal. Ich bin unsterblich. Ich bin ein Idol von meinerseitig fragwürdiger Gestalt. Ich vergehe - aber noch nicht jetzt. Ich habe mein Versprechen gegeben da zu sein. Ich werde es erfüllen. Ich liebe genau das. Ich explodiere ständig - wenige merken es. Ich brauche das auch nicht. Ich brauche Ruhe ... Gelassenheit. Ich denke, ich bin ich. Ich werde das sein, was ich kann, was ich bin - und auch was ich soll. Ich danke Euch und ich fordere Euch heraus. Ich will Euch. Ich will Eure Ehrlichkeit. Ich egozentriere mich - ich altruisiere mich. Ich finde keinen Widerspruch. Ich liebe!

Ihr Lieben, dir Ihr mir und meiner lustigen Band Porter einen Gefallen tun wollt, stimmt doch bitte hier
http://doodle.com/y4ztmke7qaqusbu4
für uns ab.

Es geht darum, einen Stammplatz in der Rotation vom Berliner Web-Radio Karow-fm zu bekommen. Die Abstimmung läuft - so ich selber richtig informiert bin - bis zum Sonntag, den 14.10.2012.

Danke vielmals!



Und zur Erinnerung:
Wer uns helfen möchte, der kleinen Aurela zu helfen, kann unsere aktuelle CD "Wolkenstein" immer noch für 5,- € frei Haus bestellen (einfach eine Nachricht an uns) oder sich das T-Shirt "Weil nichts egal ist" hier bestellen. Der komplette Erlös geht in das Projekt Aurela-darf-nicht-sterben.

Alle Infos und der Link zur direkten Spende hier.

Lieben Dank!

Die freundlichen PORTERs von nebenan.
Wenn einer eine Reise reist, dann kann er was erleben.
Wenn der dabei noch Meilen reißt, Entfernung wird`s ergeben.
Wenn`s dann auch noch verweilen heißt, wird es zumeist erhebend.
Der eine – der hier reist – den heißt, man Ulf und er soll schweben,
auf unser aller Wohlgeheiß, denn hier geht es ums Leben.
Bring all Dein Licht zum Kosovo, Du wirst Dich nie ergeben.

Energie, Ulf, Energie!

Wenn Ihr meinen Blog aufmerksam verfolgt, wird Euch nicht entgangen sein, dass Ulf Hundeiker gerade zusammen mit der Organisation World Life Vision versucht das Unmögliche möglich zu machen.

Er versucht das Leben der 1-jährigen Aurela zu retten, die an Leukämie erkrankt ist und dringend eine Stammzellentransplantation benötigt. Aurela lebt mit Ihren Eltern im Kosovo wo eine derartige Behandlung nicht möglich ist. Dort zu bleiben wäre also Aurelas Todesurteil.

Ulf Hundeiker setzt sein vielen Wochen alle ihm zur Verfügung stehenden Hebel in Bewegung, fährt am kommenden Wochenende auf eigene Kosten vor Ort in den Kosovo, und hat jede Art von Hilfe nicht nur verdient, sondern auch bitter nötig, da das Erreichen der nötigen Mindestsumme von 80.000 Euro, trotz zahlreicher Kleinsthilfsaktionen der unterschiedlichsten Menschen, noch in unerreichbar weiter Ferne zu sein scheint.

Ich möchte Euch heute einen weiteren Tropfen auf den heißen Stein ans Herz legen: Das "Weil nichts egal ist"-T-Shirt, welches Ihr in meinem Spreadshirt-Shop "Der Herrgott`s Ablass-Shop" für 19,40 € in den verschiedensten Farben und Größen, für Männer, Frauen und auch Kinder erwerben könnt.

Alles was ich daran verdiene (auf Spreadshirt selber habe ich natürlich keinen Einfluss), also 10,- € pro Shirt, geht garantiert direkt und zu 100% in Ulf`s Hilfsaktion! 

Ihr Lieben, es ist für die meisten von Euch kleines Geld und keine Sorge, auf dem T-Shirt selber ist nur der Spruch drauf, keine Werbung, kein Link, keine Betroffenheit. Ihr tut etwas Gutes und könnt es sogar anziehen. Spreadshirt steht zudem für eine wirklich hohe Produktionsqualität.

Lieben Dank für Eure Hilfe und so Ihr direkt und ohne Umwege spenden wollt, so könnt Ihr das selbstverständlich auch tun und zwar hier: www.aurela-darf-nicht-sterben.de  - hier findet Ihr auch alle Infos zum Hilfsprojekt und zu Aurela. 

Danke an alle, denen es NICHT egal ist!

Sollten mir Menschen egal sein, die einen angesichts des zumindest guten Willens bezichtigen, man würde genau das Elend, welches man zu bekämpfen sucht, dazu ausnutzen, um selber Werbung zu machen? Sollten mir diese Widerlinge nicht einfach egal sein? Oder sollte ich mich im tiefsten Grunde meines Herzens darüber aufregen, so wie ich es gerade tue? Aufregen über das schiere Meckertum dieser dummdreisten Nichtstuer, die andere mit Vorliebe dafür kritisieren, dass sie zu wenig tun, oder dass sie etwas falsch machen, einfach, DASS sie etwas machen. Wollen sie nur darüber hinwegtäuschen, dass sie selber nicht gewillt sind sich zu engagieren? Wollen sie einem die Kompetenz absprechen, weil man lediglich im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten tätig wird? Wollen Sie sich schlicht als die Miesmacher und Pessimisten gebärden, die sie sind? Ich habe mich entschieden. Mir sind diese Menschen nicht egal. Ich werde ihnen meinen Standpunkt erklären, wieder und wieder und wieder. Bis sie zu Staub zerfallen – oder wenigstens andere Menschen in Ruhe und ihr Werk verrichten lassen.  
Dieses Interview vom letzten Donnerstag, war die Inspiration, sich doch noch einmal kritisch mit dem Thema Crowdfunding auseinander zu setzen, auch wenn wir unser "Wolkenstein-Projekt" mit PORTER zur Finanzierung des gleichnamigen Albums, welches voraussichtlich im Frühling des nächsten Jahres erscheint, in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen haben.

Im Original erschienen am  SnowInSoho.de, nachzulesen Interview mit SnowInSoho.


Hintergrund

Am 10. Oktober 2012 halte ich im Rahmen einer cre8:thema Veranstaltung einen Vortrag über “Crowdfunding”. Im Zuge meiner Vorbereitungen habe ich mich mit Markus Sänger von der Band “Porter” über ihr “Wolkenstein”-Crowdfunding-Projekt bei startnext.de unterhalten.
Seit über 10 Jahren macht die Band “Porter” aus Dortmund nun schon charismatischen Alternative-Rock. Es gibt bislang 4 selbstproduzierte EPs voller Herzblut. Mit dem anstehenden neuen Album “Wolkenstein” möchte die Band endlich den verdienten Durchbruch schaffen.
Wer Porter noch nicht kennt, dem empfehle ich, mal in das Titelstück der EP Black Neural Symphony hineinzuhören…
Trotz guten, persönlichen Kontakten zu einem Studio und viel D.I.Y.-Engagement der Musiker kostet die Produktion eines Albums nun einmal Geld. Geld, dass die Fünf nicht komplett aufbringen konnten. Ebenso wenig gab es eine Plattenfirma, die mit einem großzügigen Vorschuss die Produktion des Silberlings ermöglicht. Was also tun?
Markus Sänger, der Schlagzeuger der Band, hat von einer Bekannten den Tipp bekommen, es doch mal mit der Crowdfunding-Plattform startnext zu versuchen.
Das Projekt, dass Markus daraufhin bei startnext anlegte, sollte 2.000 Euro zur ergänzenden Finanzierung der Produktions-, Mastering- und Presskosten des anstehenden Albums einsammeln -- und wurde erfolgreich abgeschlossen.
Mit Hilfe von 73 Supportern wurden insgesamt 2.166 Euro gesammelt.

Interview mit Markus Sänger, Schlagzeuger der Band “Porter”

Snowinsoho - Labor für virales Marketing
Markus, warum habt ihr euch ausgerechnet startnext und nicht beispielsweise Kickstarter oder Sellaband als Plattform für euer Projekt ausgesucht?
Nun, eine Bekannte von mir wies mich auf die Plattform hin. Ich habe mich dort ein wenig umgesehen und die Funktionen mit einigen anderen Plattformen verglichen. Letztlich war es wohl auch ausschlaggebend, dass sich der TV-Sender ARTE dort engagiert und mit seinem guten Namen dahintersteht. Das erschien mir vertrauenswürdig genug.
Außerdem hat sich die Plattform insbesondere bei den kreativen und kulturellen Projekten einen guten Ruf erarbeitet. Das war mir wichtig. Wenn du dann noch siehst, wie du dich selbst -- als Projekteigner -- nackig machen musst, um ein Konto bei der Fidor-Bank zur Abwicklung der Zahlungen einzurichten, dann hat das auch meine Sorgen beseitigt. Alles wirkt sehr professionell und seriös.
Snowinsoho - Labor für virales Marketing
Welche Erfahrungen hinsichtlich der Bedienbarkeit der Plattform hast du gemacht?
Da ich selbst als öffentliches Wesen transparent auf den diversen Blogging-Plattformen im Netz unterwegs (z.B. ganz unprätentiös als @derherrgottbei Twitter) und dazu noch gelernter Grafiker bin, fiel es mir nicht schwer, mich zurechtzufinden. Die Plattform unterstützt einen mit allen gängigen Hilfsmitteln bei der Erstellung der Projektseite ohne dabei zu viele Funktionen bereit zu stellen. Ein kurzes Promovideo war auch schnell produziert.
Snowinsoho - Labor für virales Marketing
Sind die über 2.000 Euro eigentlich wirklich von “echten” Unterstützern und Fans gekommen, oder habt ihr -- oder Verwandte und Freunde -- selbst nachgeholfen?
Im Ernst? Wir hätten als Band vielleicht selbst was rein gegeben, wenn kurz vor Projektende noch etwas aufzufüllen gewesen wäre. Aber zum Glück stellte sich die Frage ja nicht. Interessanterweise waren es weniger die uns bekannten Fans oder Freunde, die unser Projekt mit ihrem Geld förderten. Gut zwei Drittel der Unterstützer kamen aus den Reihen unserer virtuellen Kontakte. Dadurch, dass wir viele unserer Songs und Cover-Arts unter einer Creative Commons Lizenz kostenfrei zum Download anbieten und wir auch nicht Mitglied der GEMA sind, sind wir in diesem Fall von den Blogger- und Twitter-Communities als “Good Guys” super unterstützt worden. Das hat uns einen echten Energieschub gegeben -- und auch neue “Real Life”-Kontakte ermöglicht.
So begleitet Ulf, den ich via Twitter kennenlernte, uns inzwischen mit seiner Kamera. Er wird ein Film drehen über unser “Wolkenstein”-Projekt. Das ist etwas, worüber wir uns sehr freuen. Noch mehr freuen würden wir uns, wenn Ulf bei seinem Projekt -- welches auch via Crowdfunding finanziert werden soll, von euch allen mit unterstützt wird.
Snowinsoho - Labor für virales Marketing
Glaubst du, dass Crowdfunding nur bei Musikern und Bands funktioniert?
Naja, Albumproduktionen von Musikern scheinen ganz gut zu funktionieren, Filmemacher haben es da sicher etwas schwerer. Wichtig ist, dass du Qualität und Engagement glaubhaft vermitteln kannst. Es wäre also gut, wenn potenzielle Geldgeber irgendwie einschätzen können, ob das Geld gut angelegt ist. Dabei spielt die Höhe der angelegten Summe gar keine große Rolle. Uns hat es auch hierbei sehr geholfen, dass wir unsere bisher produzierten Songs kostenfrei anbieten. So konnte jeder uns testen, bevor er sein Geld gab. Es ist also von Vorteil, wenn man schon etwas bekannter ist, schon eigene Fans hat und nicht mit dem Wunsch eines Debüt-Albums kommt. Ich stelle es mir sehr schwer vor, dann jemanden zu bewegen, Geld in den Hut zu legen.
Snowinsoho - Labor für virales Marketing
Wenn ich meine eigenen Crowdfunding-Erfahrungen mit der Sängerin Kaye-Ree mal betrachte und dann höre, was du über euer Projekt zu sagen hast, dann stelle ich fest, dass Crowdfunding funktionieren kann, wenn du
  1. als Künstler auf eine bestehende Fanbase zurückgreifen kannst
  2. es gewohnt bist, für dich und deine Projekte auf allen möglichen Kanälen zu werben und
  3. am besten schon bestehendes Material vorlegen kannst, um deine Qualitäten zu zeigen
Wenn man dann mal genauer analysiert, woher die Besucherströme auf die Webseite der Crowdfunding-Plattformen gelangt, könnte man zu dem Schluss kommen, dass auch die Crowdfunding-Plattform einen nicht unerheblichen Benefit vom Künstler bekommt.
Warum? Wie meinst du das?
Snowinsoho - Labor für virales Marketing
Nun ja, du darfst als Künstler die Plattform für die Abwicklung des Projektes nutzen, schickst aber selber -- aufgrund deiner Kontakte und deiner eigenen Reputation -- die Besucher auf die Plattform, die sich dort registrieren und ihr Geld lassen. Und an der Bereitstellung eines möglichst automatisierten Prozesses verdient der Crowdfunding-Anbieter so zwischen 5 und 10% der eingesetzten Gelder. Was bekommst du als Künstler für eine Gegenleistung?
Stimmt, jetzt wo du das sagst, fällt mir wieder ein, dass auch ich bei startnext angefragt habe, was man eigentlich tun müsste, um mal auf der Startseite des Portals angeteasert zu werden. Darauf habe ich leider bis heute keine Antwort bekommen.
Snowinsoho - Labor für virales Marketing
Könntest du dir vorstellen, eine komplett eigene Lösung online anzubieten? Es gibt ja zum Beispiel wordpress Plugins wie Ignitiondeck, mit der du eine komplette Crowdfunding-Lösung out-of-the-box zur Integration in deinen Blog umsetzen kannst?
Ich bin mir nicht sicher. Es stimmt zwar, dass du als unbekannte Indie-Rockband wohl nur schwer Support über die Crowdfunding-Plattform bekommst, aber der gute Name der Plattform hilft dir sicher beim Sammeln des Geldes. Es ist ja auch eine Vertrauensfrage, die sich beim Fan stellt. Fließt das Geld in die richtigen Kanäle? Werden die richtigen Projekte unterstützt? Gibt es eine Art Kontrolle, dass sich Typen nicht nur einfach via Crowdfunding ihren nächsten Urlaub realisieren lassen? Bei all dem hilft dir sicher der Name und die Reputation der Plattform.
Snowinsoho - Labor für virales Marketing
Alles in allem -- würdest du wieder eine Crowdfunding-Kampagne starten?
Ja sicher, warum nicht?

Nachklapper

Später, nach dem Interview war auf Twitter folgendes zu lesen:
dank eines Tipps von @ gerade ein sehr angenehmes Telefoninterview mit @ zum Crowdfunding Projekt Wolkenstein geführt
@snowinsoho
J. Wiese
@ Aber sehr gerne,ich fand`s auch sehr angenehm und vor allem sehr anregend.Den kritischen Blog schreibe ich definitiv @
@derherrgott
derherrgott
Ich bin gespannt und neugierig auf den Artikel, den Markus schreiben wird…
Wer sich über die Band “Porter” informieren möchte, macht das am besten unterporteronline.wordpress.com.
Songs herunterladen, hören, gut finden und das nächste Mal zum Konzert gehen -- bitte!
Wer meinen Vortrag über Crowdfunding im Rahmen des Themenabends von Cre8-Oldenburg hören oder am besten mit diskutieren möchte, ist herzlichst eingeladen, am 10. Oktober 2012 um 19 Uhr ins Cubes nach Oldenburg zu kommen.



Angeregt durch die famose Idee des WestSideBloggers Marcus Jüngling, der den Reinerlös seines aktuellen Buches “50 kleine Morde” einem (im Folgenden näher beschriebenen) lebensrettenden Projekt spendet, möchten auch wir unsere Kunst in den Dienst dieser guten Sache stellen und verkaufen ab sofort unsere aktuelle 7-Track-CD “Damocles” für den Kampfpreis von 5,- Euro. Abzüglich Porto geht jeder Cent davon an das Projekt “Aurela darf nicht sterben”, mit dem Ulf Hundeiker seit Wochen bereits versucht, das Leben der 1-jährigen Aurela zu retten, die an Blutkrebs erkrankt ist und dringend eine Operation benötigt.



Dieses Angebot gilt für maximal 50 CDs im hochwertigen Design-Package.



Bestellt jetzt unter saenger(at)derherrgott(punkt)de oder schickt uns eine Nachricht auf unserer Facebook-Seite. Nicht zögern, zum einen sind wir keine so schlechten Musiker, zum anderen gelobe ich hiermit, dass das Geld zu 100% an Ulfs Projekt fließt. Diesen Deal wird keiner bereuen!

Bitte retweetet, teilt, leitet weiter – dieses Projekt ist kein Spaß.

Eure PORTERs